Mädchen schreibt mit einem Stift auf einen Block
© ©Chinnapong - stock.adobe.com

Gewinner des Schulwettbewerbs  „Was darf's sein? Einkaufen früher und heute“ prämiert


Um Kindern und Jugendlichen die Veränderungen im Bereich des Einkaufens über die letzten Jahrzehnte aufzuzeigen, schrieb die Kreisverwaltung den Wettbewerb „Was darf’s sein? Einkaufen früher und heute“ aus. Drei Gewinner wurden nun ausgezeichnet und erhielten ein von der Sparkasse Mittelmosel bereitgestelltes Preisgeld in Höhe von jeweils 250 Euro.


Zur Erstellung ihrer Beiträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Methoden: Sie führten Interviews, recherchierten in Archiven und untersuchten historische Quellen. „Die Schülerinnen und Schüler begaben sich bei der Erarbeitung ihrer Beiträge auf eine Zeitreise. Sie beschäftigten sich beispielsweise mit den Fragen: Welche Lebensmittel- und Fachgeschäfte gab es früher in den Dörfern? Welche Produkte waren damals erhältlich? Was hat sich beim Einkaufen in den letzten Jahrzehnten verbessert oder verschlechtert?“, erklärte Landrätin Anke Beilstein im Rahmen der Siegerehrung.


Als erster Preisträger wurde die Klasse 1b der Förderschule St. Martin aus Düngenheim ausgezeichnet. Die Klasse hatte sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Zu Beginn besuchten die Schülerinnen und Schüler Geschäfte und Supermärkte und verglichen diese mit den Einkaufsmöglichkeiten vergangener Zeiten. Um authentische Einblicke zu gewinnen, führten sie ein Interview mit einem Supermarktbetreiber sowie mit Bewohnern eines Seniorenzentrums. Zudem unternahmen sie eine Exkursion zum Museum „Nostalgikum“ in Uersfeld.


Ebenfalls prämiert wurde die Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath. Die Geschichts-AG der Klasse 7a tauchte tief in die Thematik ein. Das Ergebnis ist eine umfassende Website mit Informationen über die früheren Geschäfte und Märkte in Lutzerath, für deren Erstellung in Chroniken recherchiert und Interviews geführt wurden.


Der dritte Preis ging an Simon von Landenberg. Er tauschte sich intensiv mit seiner Großmutter über die früheren Geschäfte in Eller aus und verfasste als Ergebnis einen ausführlichen und interessanten Text. Dieser macht deutlich, wie groß die Vielfalt an Geschäften in Eller früher war.


Wie bereits im Vorjahr war das Thema des Wettbewerbs an das Schwerpunktthema des neuen Heimatjahrbuchs geknüpft. Alle drei Gewinnerbeiträge wurden dort veröffentlicht, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.