Im Bürgerportal Cochem-Zell finden Sie Verwaltungsdienste, Zuständigkeiten und Ansprechpartner des Landkreises Cochem-Zell und der vier Verbandsgemeinden Cochem, Kaisersesch, Zell und Ulmen.
Dargestellt sind Kinderarme, die Sich in der Mitte vereinen.

Hilfe zur Pflege


Hilfe zur Pflege

Im Falle einer Pflegebedürftigkeit sichert die gesetzliche Pflegeversicherung das finanzielle Risiko oft nur teilweise ab. Häufig sind die Kosten für die ambulante Pflege oder die Unterbringung in einem Pflegeheim höher als die Leistungen der Pflegekassen. Reichen auch Einkommen und Vermögen nicht aus, um den Hilfebedarf des Pflegebedürftigen vollständig zu decken, können Leistungen der Hilfe zur Pflege in Betracht kommen.

Hilfe zur Pflege wird auf Antrag von der Kreisverwaltung Cochem-Zell gewährt. Es handelt sich um eine Leistung der Sozialhilfe nach dem 7. Kapitel des Sozialgesetzbuch XII (§§ 61 ff. SGB XII).

Nähere Informationen und Auskünfte erteilt der Fachbereich Soziale Hilfen bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell. Für eine individuelle Beratung wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten.

Ihre Ansprechpartner lauten:

  • Buchstaben A - F, Z

    Keine Mitarbeitende gefunden.
  • Buchstaben G - L, N - P 

    Keine Mitarbeitende gefunden.
  • Buchstaben M, T - W 

    Keine Mitarbeitende gefunden.
  • Buchstaben R, S

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Altenpflege:

  • Kurzzeitpflege

    Die Kurzzeitpflege dient der zeitlich befristeten vollstationären Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen, die ansonsten in der häuslichen Umgebung betreut und versorgt werden. Hierdurch können Angehörige und Pflegepersonen von der Pflege entlastet werden, Urlaub und Erholung lassen sich ermöglichen. In anderen Fällen können Krankheitsbedingte oder sonstige Ausfälle von Angehörigen oder Pflegepersonen überbrückt werden. Krankenhausaufenthalte können unter Umständen vermieden oder verkürzt werden. Ebenso ist die Kurzzeitpflege auch zur Nachsorge bei einer schweren Krankheit denkbar.
    Im Einzelfall kann die Kurzzeitpflege auch zur Erkundung der stationären Atmosphäre genutzt werden um notwendige Heimaufnahmen vorzubereiten oder zu erleichtern.

  • Tagespflege

    Die Tagespflege ist ideal zur Aufrechterhaltung der relativen Selbständigkeit pflegebedürftiger älterer Menschen. Sie schafft Freiräume für Angehörige und trägt zur Entlastung von pflegenden Angehörigen bei. Eine soziale Beratung und Betreuung, ergänzt durch medizinische, therapeutische und pflegerische Angebote führt oft zur Aktivierung und Rehabilitierung älterer Menschen.
    Die Tagespflege stellt eine Betreuung und Versorgung älterer Menschen dar, welche konzeptionell zwischen häuslicher und vollstationärer Pflege einzuordnen ist. Pflegebedürftige ältere Menschen sind hier nur während des Tages, an einigen oder allen Wochentagen, in einer Einrichtung. Die Betreuung und Versorgung während der Nacht, am Morgen und Abend sowie gegebenenfalls an Wochenenden, ist anderweitig in der häuslichen Umgebung gewährleistet.

  • Vollstationäre Dauerpflege

    Diese institutionalisierte Wohn- und Betreuungsform ist geprägt von einschneidenden Veränderungen der Lebensumstände eines Menschen. Bei Bestimmung der Wohnform nach dem Hilfe- und Betreuungsbedarf der Bewohner sowie in der Zuordnung von Selbständigen und nichtselbständigen Wohnformen ergeben sich Heimtypen, welche sich nach Charakteren als Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime darstellen.
    Eine Abgrenzung ist einerseits problematisch, da sie oft in kombinierter Form vorkommen und sich auch in ihren Funktionen nicht immer klar unterscheiden.

    Rechtlich auszugrenzen ist lediglich die Wohnform des Betreuten Wohnens. Sie fällt nicht unter den Anwendungsbereich des Heimgesetzes, übernimmt aber zunehmend die Funktion des Altenwohnheimes.

  • Altenwohnheime

    Altenwohnheime bieten viel selbständiges Wohnen bei einem relativ geringen Betreuungsangebot. Es ist eine Zusammenfassung in sich abgeschlossener Wohnungen, die in der Anlage, Ausstattung und Einrichtung den besonderen Bedürfnissen des älteren Menschen Rechnung trägt.
    Die Bewohner sollen in die Lage versetzt werden, möglichst lange ein selbständiges Leben zu führen. Im Bedarfsfalle obliegt es organisatorisch dem Träger, Verpflegung, Versorgung und Betreuung sicherzustellen. Die angebotenen Versorgungs- und Betreuungsmöglichkeiten sollen jedoch die Eigenständigkeit der Lebensführung nicht einengen.

  • Altenheime

    Altenheime sind konzipiert für ältere Menschen, die keinen eigenen Haushalt führen. Sie erhalten dort Wohnung, Verpflegung und Betreuung. Damit geben Bewohner eines Altenheimes im Gegensatz zu dem Altenwohnheim durch den Verlust der eigenen Haushaltsführung einen Teil der Selbständigkeit auf.
    Altenheime bieten aber durch wohnungsähnliche Individualbereiche und Gemeinschaftsräume weitgehende Freizügigkeiten.

  • Altenpflegeheime

    Altenpflegeheime dienen der umfassenden Pflege, Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger und chronisch kranker Menschen. Nach Objekt, Ausstattung und Personalbesetzung sind Altenpflegeheime darauf ausgerichtet, körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten zu erhalten oder auch zu verbessern.
    Im Hinblick auf das alle Lebensbedürfnisse umfassende Leistungsangebot muss das Altenpflegeheim neben seinen Standardleistungen insbesondere der Grundpflege und der allgemeinen Betreuung, den individuell notwendigen Bedarf erkennen und decken.