Historische Spurensuche in Lutzerath

Ulmen/Lutzerath. Wie kauften die Menschen früher in Lutzerath ein – und was hat sich bis heute verändert? Dieser Frage gingen Nick, Finn, Thea und Felix von der Realschule plus Vulkaneifel nach. Mit ihrer Website zum Thema „Was darf’s sein? Einkaufen früher und heute“ überzeugten sie die Jury des kreisweiten Schulwettbewerbs Cochem-Zell und wurden mit einem Preisgeld von 250 Euro ausgezeichnet.
Die Preisübergabe erfolgte durch Landrätin Anke Beilstein im Rahmen der Vorstellung des neuen Heimatjahrbuchs im Kreishaus in Cochem.
Für die vier Jugendlichen der damaligen Klasse 7a, die inzwischen die 8a besuchen, ist es bereits die dritte erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Steffen Wilbert. In einer eigens gegründeten Geschichts-AG begaben sie sich diesmal in Lutzerath auf historische Spurensuche. Ihre Ergebnisse bereiteten sie auf einer Website auf, die Einblicke in die Entwicklung des Einkaufens vor Ort bietet. So verbindet ihr Beitrag die Beschäftigung mit der eigenen Heimatgeschichte mit der Gestaltung eines digitalen Angebots.
Eine besondere Würdigung erfährt das Projekt zudem durch die Aufnahme in das neue Heimatjahrbuch des Kreises Cochem-Zell. Dessen Schwerpunktthema „Einkaufen früher und heute“ bildete zugleich den Rahmen für den Schulwettbewerb. Die Redaktion nahm die schriftliche Dokumentation zur Entstehung der Website in die Ausgabe auf. Damit wird auch der Weg von der historischen Recherche bis zum fertigen Internetauftritt für die Leserinnen und Leser nachvollziehbar.
Die erneute Auszeichnung würdigt das Engagement der vier Jugendlichen und ihres Klassenlehrers. Ihr Beitrag zeigt, wie Schülerinnen und Schüler Geschichte vor der eigenen Haustür entdecken und für andere lebendig werden lassen können.
© Realschule plus Vulkaneifel



