Kommunale Gleichstellungsbeauftragte fördern Austausch und Vernetzung von Unternehmerinnen
Rund 50 Unternehmerinnen aus fünf Landkreisen kamen zum 12. Unternehmerinnenfrühstück im Café Maarblick in Schalkenmehren zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) statt und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel, Trier-Saarburg und des Eifelkreises Bitburg-Prüm.
Doris Sicken, Kommunale Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Vulkaneifel, begrüßte die Teilnehmerinnen und moderierte durch die Veranstaltung. Die große Resonanz zeigte einmal mehr den hohen Stellenwert von Vernetzung, Austausch und gegenseitiger Unterstützung für Unternehmerinnen und Gründerinnen in der Region.
Ein besonderes Grußwort sprach Landrätin Julia Gieseking. Als ehemalige selbständige Architektin kennt sie die Herausforderungen unternehmerischer Verantwortung aus eigener Erfahrung. In ihren Ausführungen betonte sie die wichtige Rolle von Unternehmerinnen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Mit Blick auf die momentane politische Lage forderte sie Impulse seitens der Bundesregierung, um die Bedingungen für Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Zudem thematisierte sie die Aufteilung von Care-Arbeit und machte deutlich, dass die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und unternehmerischem Engagement auch künftig eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe bleibt.
Nach einem reichhaltigen und gesunden Frühstück stand der Impulsvortrag von Katja Königstein im Mittelpunkt der Veranstaltung. Unter dem Titel „Deep Work statt digitales Dauerfeuer – Fokus finden im Unternehmerinnen-Alltag“ widmete sich die Referentin einem Thema, das viele Unternehmerinnen unmittelbar beschäftigt.
In ihrem interaktiven Vortrag zeigte Katja Königstein auf, wie konzentriertes Arbeiten trotz ständiger Erreichbarkeit, voller Terminkalender und digitaler Ablenkungen gelingen kann. Mit praxisnahen Beispielen, lebendigen Interaktionen und konkreten Impulsen regte sie die Teilnehmerinnen dazu an, den eigenen Arbeitsalltag zu reflektieren und neue Wege für mehr Fokus und Wirksamkeit zu entdecken.
Im Anschluss nutzten die Unternehmerinnen die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Das Feedback war durchweg sehr positiv. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit zum Netzwerken über Landkreisgrenzen hinweg, sowie der praxisnahe Vortrag der Referentin in einem inspirierenden Ambiente vor den Kulissen des Schalkenmehrener Maares.
Das Unternehmerinnenfrühstück findet jedes Jahr in einem der fünf beteiligten Landkreise statt.
Informationen und Kontakt
Vanessa Krüger, Gleichstellungs- und Integrationsstelle, Kreisverwaltung Cochem-Zell
Fachbereich 4 – Referat 40
vanessa.krueger@cochem-zell.de,
Tel: 02671/61-691



