Mädchen schreibt mit einem Stift auf einen Block

Landkreis Cochem-Zell vergibt zum dritten Mal Medizinstipendien


Der Landkreis Cochem-Zell vergibt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal Medizinstipendien und stellt erneut zwei Studienplätze für ein deutschsprachiges Medizinstudium an der Universität Pécs zur Verfügung.


Das Bild zeigt Gesundheitsmanagerin Julia Wilde (links) und Stipendiatin Alina Kühn (rechts). im Hintergrund sieht man Bäume und einige Gebäude. Alina Kühn hält eine Mappe in der Hand.
v. l.: Gesundheitsmanagerin Julia Wilde, Stipendiatin Alina Kühn

Für Studierende aus dem Landkreis Cochem-Zell und der engeren Region wurden wieder, beginnend ab dem Wintersemester 2026/2027, zwei Studienplätze für ein Medizinstudium in Ungarn reserviert. Die Vergabe erfolgt nach klar definierten und spezifischen Auswahlkriterien.

Das Bild zeigt Landrätin Anke Beilstein (rechts) und Stipendiatin Anna Mayers (links). im Hintergrund sieht man Bäume und einige Gebäude. Anna Mayers hält eine Mappe in der Hand.
v. l.: Stipendiatin Anna Mayers, Landrätin Anke Beilstein

Inzwischen konnte durch die Unterstützung regionaler Banken und Unternehmen ein nachhaltiges Finanzierungsmodell entwickelt und dauerhaft etabliert werden. Das Stipendium umfasst eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro je Semester, also 10.000 Euro pro Jahr, und wird maximal für die Dauer der Regelstudienzeit von zwölf Semestern gewährt.

Landrätin Anke Beilstein bedankt sich ausdrücklich bei allen Förderern für die finanzielle Unterstützung: „Die Stipendien sind für uns eine wichtige Investition in die Zukunft der medizinischen Versorgung in unserer Region.“


Die Inanspruchnahme des Stipendiums ist mit der Verpflichtung verbunden, nach dem Studium für mindestens fünf Jahre eine ärztliche Tätigkeit im Landkreis aufzunehmen. Praxisphasen im Rahmen der Facharztausbildung, die im Landkreis absolviert werden, können dabei anteilig – bis zur Hälfte – angerechnet werden.

Während ihres Studiums werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten professionell durch vom Landkreis beauftragte Studienplatzberater begleitet. Darüber hinaus profitieren sie vom Austausch innerhalb der etablierten Deutschland-Community in Pécs sowie mit den aktuell dort studierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Landkreis-Programms.

Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung der ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten: Die Studierenden des ersten Jahrgangs (Wintersemester 2024/2025) werden in diesem Jahr ihre vorklinische Phase erfolgreich abschließen und in die klinische Ausbildung übergehen. Mit der traditionellen Übergabe des weißen Kittels im Monat September erreichen sie einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Weg zur Ärztin bzw. zum Arzt.

Auch die Rückmeldungen der Stipendiatinnen aus dem letzten Jahr (Wintersemester 2025/2026) sind durchweg positiv. Der Landkreis sieht sich daher in seinem Ansatz bestätigt und setzt weiterhin konsequent auf dieses Modell zur Gewinnung dringend benötigter medizinischer Fachkräfte.


„Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass wir mit diesem Förderprogramm den richtigen Weg eingeschlagen haben. Ich freue mich sehr, dass wir dank der Unterstützung unserer Regionalpartner auch in diesem Jahr wieder zwei jungen Menschen diese Chance ermöglichen können“, so Landrätin Anke Beilstein.

Für Fragen zum Medizinstipendium steht Ihnen Julia Wilde, zuständige Ansprechpartnerin des Landkreises Cochem-Zell, gerne zur Verfügung.

Telefon: 02671/61-696

E-Mail: gesundheitsversorgung@cochem-zell.de


Weitere Informationen zu zukünftigen Stipendienvergaben können dem Infoflyer oder der Homepage der Wirtschaftsförderung im Landkreis Cochem-Zell www.kurvenkreis.de (Rubrik „Wohnen/Gesundheit“) entnommen werden.