Zwei große Verkehrsprojekte im Landkreis Cochem-Zell

Nach einer Bauzeit von rund 10 Monaten konnte die K 24 zwischen Illerich und Kaisersesch nun offiziell für den Verkehr freigegeben werden.


 

Nach der ursprünglich geplanten Bauzeit von rund 10 Monaten konnte die K 24 zwischen Illerich und Kaisersesch nun offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

Neben Bernd Cornely, Leiter des LBM Cochem-Koblenz, sind auch Bürgermeister Albert Jung, Ortsbürgermeister Helmut Braunschädel sowie Vertreter des Kreistags, der Baufirma und des Planungsbüros der Einladung von Landrat Schnur gefolgt und haben die knapp 4 Kilometer lange Verbindung zwischen Illerich und der L 98 gemeinsam mit einem symbolischen Bandschnitt für den Verkehr freigegeben.

Landrat Manfred Schnur unterstrich dabei die Bereitschaft des Kreises, trotz finanzieller Belastungen weiter in seine Infrastruktur zu investieren und bedankte sich beim Land Rheinland-Pfalz für die bewilligte Zuwendung.

Bernd Cornely, Chef des LBM Cochem-Koblenz, betonte den vorbildlichen Einsatz des Landkreises in das Kreisstraßennetz und freute sich, dass mit Gesamtkosten von rund 1,6 Mio. € die ursprüngliche Kostenschätzung sogar unterschritten werden konnte und auch die kalkulierte Bauzeit eingehalten wurde.

Auch Bürgermeister Albert Jung und Ortsbürgermeister Helmut Braunschädel hoben die Bedeutung der Straße für Illerich und die umliegenden Orte hervor und zeigten sich zufrieden über den nun erstklassigen Zustand der Verbindung nach Kaisersesch.

An der Stadtwaldlinie Cochem starteten jetzt die Bauarbeiten.

Seit über 30 Jahren wird über den Ausbau diskutiert. Nun haben der Landkreis Cochem-Zell, der LBM Cochem-Koblenz und die Stadt Cochem den Startschuss gegeben. Der Ausbau der sogenannten „Stadtwaldlinie Cochem" zur neuen Kreisstraße 18 wird in die Tat umgesetzt.

Landrat Manfred Schnur hat gemeinsam mit Bernd Cornely, Leiter des LBM Cochem-Koblenz, Stadtbürgermeister Walter Schmitz, Bürgermeister Wolfgang Lambertz sowie Vertretern der ausführenden Baufirmen den symbolischen Spatenstich für den offiziellen Baubeginn dieses besonderen Straßenbauprojekts durchgeführt.

Nach intensiven Abstimmungen zwischen dem Landkreis Cochem-Zell, dem LBM und dem Verkehrsministerium fasste der Kreistag Anfang 2016 den endgültigen Beschluss zum Bau der K 18 (neu) – Stadtwaldlinie und einigte sich mit der Stadt Cochem über eine Kostenbeteiligung. Ende 2018 hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing schließlich den Förderbescheid des Landes überreicht, woraufhin der LBM Cochem-Koblenz mit der Vorbereitung der Ausschreibung beginnen konnte.

Zum Jahreswechsel 2019/2020 wurde das Projekt durch den LBM Cochem-Koblenz europaweit öffentlich ausgeschrieben. Der Zuschlag wurde an die Arbeitsgemeinschaft der Firmen Günter Alsdorf aus Neuwied (Straßenbau), Fritz Meyer aus Altenkirchen (konstruktiver Ingenieurbau) sowie Sidla & Schönberger (Hangsicherung, Spezialtiefbau) aus dem bayerischen Schöllnach erteilt. Die Vertragssumme beträgt rund 8 Millionen € und liegt damit erfreulicherweise deutlich unter der letzten Kostenschätzung von rund 12 Mio. €.

„Mit der neuen Kreisstraße 18 entsteht eine wichtige und leistungsfähige Verkehrsverbindung zwischen dem Moseltal und der Eifel. Die Stadtwaldlinie hat nicht nur für die Stadt Cochem, sondern für den gesamten Landkreis eine wichtige Bedeutung", so Schnur. Er freut sich darüber, dass es nach Jahrzehnten der Planung nun gelungen ist, die Bauphase zu starten.

Auch Bernd Cornely, verwies auf die Verkehrsbedeutung der Stadtwaldlinie und betonte, dass es sich um ein äußerst anspruchsvolles und komplexes Projekt handelt. Die Maßnahme wird federführend in der Fachgruppe „Konstruktiver Ingenieurbau" unter der Leitung von Dipl. Ing. Dirk Hieronimus betreut. Cornely dankte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im LBM intensiv an dem Projekt gearbeitet haben und die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, dass es nunmehr realisiert werden kann.

Die neue K 18 beginnt an der L 98 mit dem Bau einer neuen, verkehrsgerechten und leicht nördlich versetzten Einmündung inklusive einer Linksabbiegerspur auf der Landesstraße und einem neuen Brückenbauwerk über den Endertbach. Im weiteren Streckenverlauf erfolgen umfangreiche bauliche Verbesserungen an der vorhandenen Trasse, bis nach rund 1,4 km mit dem Übergang auf die vorhandene K 18 (alt) im Bereich der „Viktoriahöhe" das Ausbauende erreicht ist.

Stadtbürgermeister Walter Schmitz zeigte sich erleichtert, dass mit der neuen Stadtwaldlinie künftig auch eine sichere und für eine Kreisstadt angemessene Anbindung an die Cochemer Oberstadt gegeben ist. Zudem kündigte er eine kurzfristige Lösung der Durchfahrtbeschränkung der Innenstadt mittels versenkbaren Pollern an.

Bürgermeister Wolfgang Lambertz erinnerte daran, wie sich die Stadtwaldlinie von einem Waldlehrpfad in den 70er Jahren zu einem Hochwasserweg und heute zu einer enorm wichtigen Verkehrsader für die Stadt und das gesamte Umland entwickelt hat. 

Landrat Manfred Schnur bedankte sich ausdrücklich beim Land Rheinland-Pfalz für die bewilligten Zuschüsse sowie bei allen Akteuren, die bei der Planung und Vorbereitung des Projektes mitgewirkt haben. Bei seiner Ansprache hat der Kreischef gleichzeitig einen Appell an den LBM Cochem-Koblenz sowie an die Baufirmen gerichtet. So wies Schnur mit Blick auf die geplante Bauzeit von 3 Jahren mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass er die neue K 18 gerne noch innerhalb seiner Amtszeit einweihen möchte.

Alle Beteiligten wünschten dem Projekt eine unfallfreie Durchführung.

 
 
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