Regionales Netzwerk zur Berufs- und Studienorientierung geht an den Start

Regionales Netzwerk zur Berufs- und Studienorientierung

Viele junge Menschen zieht es vom Land in die Stadt, um eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Was viele dabei nicht wissen: auch vor Ort gibt es viele attraktive Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.


 

Mit der Zukunftsallianz Cochem-Zell (ZaC) wurde bereits im Oktober 2014 ein Netzwerk geschaffen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Denn nur wenn es gelingt, Menschen in der Region zu halten oder in die Region zu holen, bleibt der Landkreis zukunftsfähig.

Anknüpfend an die Fachkräftestrategie des Landes Rheinland-Pfalz wurde nun unter dem Dach der ZaC ein regionales Netzwerk zur Berufs- und Studienorientierung eingerichtet.

Primäres Ziel des neuen Netzwerkes ist es, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 – 13 die regionalen Ausbildungs-, Studien- und Beschäftigungsmöglichkeiten vorzustellen und diese mit den lokalen Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen.

Partner hierbei sind die allgemein- und berufsbildenden Schulen, die Wirtschaftskammern, die Agentur für Arbeit, der Arbeitskreis „Schule/Wirtschaft" sowie die Kreisverwaltung Cochem-Zell als Schul-träger. 

„Den Schulen kommt bei der Umsetzung eine besondere Rolle zu. Oftmals wissen die jungen Menschen nicht, wohin sie der Weg nach der Schule führt. Hier muss frühzeitig über die möglichen Ausbildungsberufe und Studiengänge informiert werden", so Landrat Manfred Schnur.

Durch die bereits vorhandenen Strukturen der ZaC übernimmt diese federführend die Koordination, da alle Beteiligten bereits Netzwerkpartner der Zukunftsallianz sind. In einer Kooperationsvereinbarung wurde nun festgehalten, dass alle Schulen zukünftig verpflichtend an der Ausbildungsmesse im Landkreis sowie am Projekt „Betriebs- und Berufsexpedition (BeBEX) teilnehmen.

Im Bereich der Studienorientierung sollen die Schülerinnen und Schüler den Hochschul-Informations-Tag (HIT) in Koblenz besuchen.

Um die Berufs- und Studienorientierung fortlaufend voran zu treiben, möchten die Akteure im Dialog bleiben. Hierzu findet mindestens einmal jährlich ein Netzwerktreffen statt.


 
 
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