Erster digitaler Unternehmeraustausch im Landkreis Cochem-Zell

Ende Juni fand der erste digitale Unternehmeraustausch im Rahmen der Zukunftsallianz Cochem-Zell - kurz „ZaC" - im Landkreis Cochem-Zell statt.

 

Wirtschaftsförderer Dirk Babye, Regionalgeschäftsführer der IHK Knut Schneider und Betriebsleiter Jürgen Schäfer von der HWK tauschten sich mit den teilnehmenden Unternehmern aus und gaben Hinweise und Hilfestellungen mit auf den Weg. Zudem setzten die teilnehmenden Unternehmer Impulse, worauf in diesen Ausnahmezeiten zu achten ist.

Zunächst gaben Helene Dax (Dax MetallForm GmbH & Co.KG) und Marc Jobelius (Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG) einen Überblick über die in den letzten Monaten getroffenen Maßnahmen und die derzeitige betriebliche Situation.

„Die Ungewissheit und die Ängste beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Geschäftsleitung gleichermaßen. Hier wurde auf eine offene und klare Kommunikation gesetzt", so Marc Jobelius und Helene Dax.

Innerbetriebliche Maßnahmen in Bezug auf Corona, die zum Schutz der Mitarbeiter veranlasst wurden, gingen beispielsweise über Schichtumstellungen, Entzerrung von Hotspots, beispielsweise an Stempeluhren oder Umkleiden sowie über die Aufstellung mobiler Waschmöglichkeiten. Zudem wurde in den Betrieben zusätzlich ein Mitarbeiter abgestellt, der sich zu 50% ausschließlich mit den aufkommenden Fragen rund um Corona beschäftigte.

Zudem wurde stark auf Homeoffice gesetzt. Firmenübergreifend wurde hier eine positive Bilanz gezogen: Die Produktivität und die Qualität der Arbeit wurde gesteigert. Hauptgrund ist eine eindeutige sowie klare digitale Kommunikationsstruktur. Die Arbeit im Homeoffice wurde überdurchschnittlich gut bewertet und wird auch in der Zukunft weiter als Arbeitsmodell in Betracht gezogen, sofern die gesetzlichen Richtlinien es zulassen.

Zudem wurden auch die Online-Meetings positiv wahrgenommen.

„Eine offene und ehrliche Kommunikation seitens der Unternehmensführung gegenüber den Mitarbeitern ist ein wichtiger Faktor, um gemeinsam aus dieser Krise zu gelangen" unterstrich Knut Schneider.

Gleichzeitig betonte er, dass das Thema Digitalisierung in den Betrieben nun konsequent weitergeführt werden muss.

„Im Landkreis Cochem-Zell haben wir bereits eine überdurchschnittlich gute Breitbandinfrastruktur geschaffen. Durch die derzeit lfd. Nacherschließungsmaßnahmen werden weitere rd. 19 Mio. € investiert, sodass wir den Weg des Ausbaus der digitalen Infrastruktur konsequent weitergehen", so Dirk Barbye".

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben standen auch vor dem Problem der Kinderbetreuung. Viele konnten sich hier selbst in Absprache mit den Geschäftsleitungen organisieren. Für die bevorstehenden Ferien wurden von den Verbandsgemeinden, dem Landkreis und den Schulen verschiedene Betreuungsangebote für die Sommerferien geschaffen, da viele Unternehmen nun nicht in die geplanten Betriebsferien gehen können.

Zudem ist die Liquidität Dreh- und Angelpunkt: Die HWK betont, diese auch besonders in der 2. Jahreshälfte im Blick zu halten.

„Die Unternehmenssteuerung darf kein Zufallsergebnis sein. Ergebnisüberwachung im Monatsrhythmus (BwA = betriebswirtschaftliche Auswertung), Planung und Steuerung der Liquidität müssen kurzfristig erfolgen („Zeit ist Geld"). Voraussetzung dafür ist eine aktuelle Finanzbuchführung. Jedes Unternehmen sollte eine Liquiditätsvorschau im System verankert haben, um Liquiditätsengpässe zu erkennen bevor sie entstehen, " so Jürgen Schäfer von der Handwerksammer Koblenz.

 
 
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