Ausgebildete "Jobcoaches" unterstützen die Integration von geflüchteten Menschen in den regionalen Arbeitsmarkt

Die neuen "Jobcoaches"

Um den Übergang von Neuzugewanderten in Arbeit und Beschäftigung zu unterstützen wurden sechs Ehrenamtliche aus dem Landkreis zu sogenannten „Jobcoaches" ausgebildet.


 

„Jobcoaches" stellen ein Bindeglied zwischen Arbeitgeber, Agentur für Arbeit / Jobcenter und Geflüchteten dar. Sie unterstützen Neuzugewanderte bei dem Erfassen von Bewerbungsunterlagen, begleiten sie bei Behördengängen und nehmen bei Bedarf Kontakt zu Arbeitgebern auf. Der direkte Kontakt der „Jobcoaches" zu den Neuzugewanderten bietet großes Potenzial um die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt zu fördern.

Das „Jobcoach-Konzept" wurde von der Firma IntegrAide aus Würzburg entwickelt. Die Qualifizierung wurde in mehreren Abendveranstaltungen von Ramona Junglas, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte der Kreisverwaltung Cochem-Zell, in Zusammenarbeit mit den lokalen Kooperationspartnern Miriam Schmitt von der Migrationsberatung des Deutschen Roten Kreuzes und Jutta Feiden von der Verfahrensberatung der Caritas durchgeführt.

Neuzugewanderte oder Arbeitgeber, die die Unterstützung eines „Jobcoaches" benötigen, können sich bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell für die Kontaktaufnahme melden.

Zu "Jobcoaches" ausbilden ließen sich Reinhild Höfs aus Ulmen, Inge Krämer aus Auderath, Michael Häfker aus Lutzerath, Karl-Heinz Borsch aus Kennfus, Josef Darscheid aus Kaisersesch und Stefanie Gietz aus Beilstein.


Kontakt: Ramona Junglas Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Kreisverwaltung Cochem-Zell, Tel: 02671/61-691, E-Mail: ramona.junglas@cochem-zell.de


 
 
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