Trink- und Badewasserüberwachung (Schwimmbäder, Badegewässer)

Badeanstalten wie Frei-, Hallen-, Krankenhaus-, Hotel-, Schul- und Saunabäder werden in regelmäßigen Abständen auf bakteriologische und chemische Wasserqualität sowie auf den Zustand der technischen Anlagen überprüft.

Hierzu gehören:

  • Entnehmen von Proben oder Anordnung von Probeentnahmen; Auswerten der Analyseergebnisse
  • Anordnen und Überwachen notwendiger Schutzmaßnahmen nach pflichtgemäßem
  • Ermessen (Desinfektion, bauliche oder technische Veränderung)
  • zusätzliche Untersuchungen, Badeverbot, Schließung
  • Erarbeiten von Sanierungsplänen bei auffälligen Wasserproben oder festgestellten technischen oder baulichen Mängeln
  • Erstellen von Gutachten an die Ortspolizeibehörden zur Durchführung von Maßnahmen
  • nach der Behebung der Mängel erneute Überprüfung der technischen Anlagen und Beprobung

 

Baden in der Mosel?

Das Land Rheinland-Pfalz empfiehlt das Baden lediglich in stehenden Gewässern. In alle Flüsse, die zum Baden in Betracht kommen könnten, werden die Abläufe von Kläranlagen eingeleitet. Da sie somit noch - wenn auch geklärte - Abwässer enthalten, sind hygienische Bedenken bei Flüssen nicht zu übersehen. In Rheinland-Pfalz gibt es wohl keinen Haushalt, dessen Abwässer nicht über die Kläranlage in irgendein Fließgewässer gelangen. Auch wenn modernste Kläranlagen hervorragende Arbeit leisten, können nicht alle Verunreinigungen in ausreichendem Maße zurückhalten.

Zur Frage des Badens in Flüssen hat die Landesregierung wie folgt Stellung bezogen:

"In Rheinland-Pfalz gibt es Flüsse, die keine Badegewässer im Sinne der Richtlinie des Rates über die Qualität der Badegewässer darstellen... Die Landesregierung geht davon aus, dass die Bürger sich darüber im Klaren sind, dass die Gewässer nicht abwasserfrei und entsprechend in hygienischer Hinsicht nicht in jedem Fall unbedenklich sind. Es kann deshalb angenommen werden, dass Badende und Wassersportler die Aufnahme von Wasser tunlichst vermeiden. Unter dieser Voraussetzung besteht aus Gründen der Volksgesundheit keine zwingende Erfordernis, das Baden zu verbieten oder den Gemeingebrauch in sonstiger Weise einzuschränken. Dem gegenüber ist es sachgerecht, wenn die zuständigen Behörden die Öffentlichkeit auch in bakteriologischer Hinsicht über den Zustand der Gewässer aufklären und je nach Beschaffenheit der Wasserqualität auch vor gesundheitlichen Gefahren warnen."

 

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