FAQ - Fragen & Antworten

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Häufig erreichen uns Anfragen - sei es per E-Mail, Facebook oder per Anruf - rund um das Thema Corona. Hierzu haben wir einen Fragenkatalog (FAQ's) zusammengestellt, der die häufigsten Fragen abbildet. Die Fragen und Antworten werden jederzeit weiter ausgebaut und angepasst.

 

  1. Warum unterscheiden sich die Zahlen des Landkreises, des Landes und des Robert-Koch-Instituts?

  2. Welche rechtlichen Grundlagen sind gültig?

  3. Warum tritt eine Allgemeinverfügung erst nach Veröffentlichung in der Rhein-Zeitung in Kraft?

  4. Mit wie vielen Personen darf ich mich ohne Mindestabstand im öffentlichen Raum treffen?

  5. Muss ich mich aktiv an das Gesundheitsamt wenden, wenn ich direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatte? ( Enge Kontaktperson)

  6. Warum muss man als Kontaktperson trotz eines negativen Testes in der angeordneten häuslichen Quarantäne bleiben?

  7. Ab wann gilt jemand grundsätzlich als Genesen?

  8. Corona-Maßnahmen - Darf weiterhin gejagt werden?

  9. An welche Corona-Hotlines kann ich mich wenden?

  10. Wie erfahre ich, ob mein Test positiv ist?

  11. Werde ich am Ende der Absonderung nochmals getestet?

  12. Was ist der Unterschied zwischen einer Kontaktperson der Kategorie 1 und der Kategorie 2?

  13. Muss ich als enge Kontaktperson in Absonderung?

  14. Müssen die Personen, die mit mir in einem Haushalt wohnen auch in Quarantäne, wenn ich Kontaktperson der Kategorie 1 bin?

  15. Wie verhalte ich mich, wenn ich in der Quarantänezeit Symptome bekomme?

  16. Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

  17. Was versteht man unter Isolierung, was unter Quarantäne?

  18. Wann muss man in behördlich angeordnete Quarantäne?

  19. Wie funktioniert der Meldeweg? Welche Informationen zu den Erkrankten werden an das RKI übermittelt?

  20. Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

  21. Was muss ich als Arbeitgeber beachten, wenn ich derzeit ausländlische Arbeitskräfte beschäftige?

  22. Wo kann ich mich kostenlos testen lassen?

  23. Welche Corona-Regeln gelten - abhängig vom Inzidenzwert - derzeit?




  1. Warum unterscheiden sich die Zahlen des Landkreises, des Landes und des Robert-Koch-Instituts?

    Der Landkreis Cochem-Zell gibt neben den täglichen Corona-Fallzahlen ebenfalls den Sieben-Tage-Inzidenzwert an. Dieser Wert bildet die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen im Landkreis ab. Dabei wird die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle innerhalb der letzten sieben Tage durch die Einwohnerzahl im Landkreis (61.375) geteilt und mit 100.000 multipliziert.

    Seitens des Gesundheitsministeriums wurden alle Gesundheitsämter aufgefordert, dem Landesuntersuchungsamt die Fallzahlen täglich um 14:00 Uhr zu übermitteln.  

    Beispiel: Maßgeblich für die heutige Zahl der Neuinfektionen sind somit alle Fälle, die seit gestern 17.02.2021, 14:01 Uhr bis heute 14:00 Uhr vom Gesundheitsamt an die Landesmeldestelle des Landesuntersuchungsamtes übermittelt wurden.

    Diese Zahl wird seitens des Gesundheitsamtes Cochem-Zell als heutige Zahl der Neuinfektionen ausgewiesen und ist ebenfalls Berechnungsgrundlage für den Sieben-Tage-Inzidenzwert.

    Obwohl die vorgegebene Meldefrist seitens des Landes erfolgte, weist das Land Rheinland-Pfalz täglich die Fallzahlen aus, die von 0:00 bis 24:00 Uhr an einem Tag im System der Landesmeldestelle eingehen und gibt diese Grundlage ebenfalls an das Robert-Koch-Institut weiter. So kann es durchaus sein, dass es an manchen Tagen zu enormen Abweichungen des Inzidenzwertes kommt.  


    Die aktuellen Coronafahllzahlen können hier tagesaktuell eingesehen werden.





  2. Welche rechtlichen Grundlagen sind gültig?

    Grundsätzlich gilt immer die aktuelle Coronabekämpfungsverordnung des Landes RLP.



  3. Warum tritt eine Allgemeinverfügung erst nach Veröffentlichung in der Rhein-Zeitung in Kraft?

    Rechtlich gesehen, muss der Landkreis Cochem-Zell ein Bekanntmachungsorgan festlegen, indem öffentliche Bekanntmachungen - in diesem Fall die Allgemeinverfügungen - veröffentlicht werden. In der Hauptsatzung wurde festgelegt, dass die Rhein-Zeitung das Veröffentlichungsorgan des Landkreises ist. Als Veröffentlichungsorgan eignet sich die Rhein-Zeitung als täglich erscheinende Zeitung am besten. Dies bietet den Vorteil, schnellstmöglich öffentliche Bekanntmachungen zu veröffentlichen. Eine weitere Tageszeitung existiert im Landkreis nicht.

    Bei der Bekanntmachung handelt es sich lediglich um eine rechtlich Vorgabe, das heißt nicht, dass die Informationen nicht auch auf unserer Internetseite rechtzeitig veröffentlich werden. Allen Bürgerinnen und Bürgern steht die Allgemeinverfügung auf unserer Internetseite sowie auf Facebook zur Verfügung.





  4. Mit wie vielen Personen darf ich mich ohne Mindestabstand im öffentlichen Raum treffen?

    Hier gilt die aktuelle Coronabekämpfungsverordnung des Landes.

    Jede Person wird angehalten, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, zu denen nähere oder längere Kontakte bestehen, möglichst konstant zu lassen. Private Zusammenkünfte, die in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, sollen neben den Angehörigen des eigenen Hausstands auf Personen eines weiteren Hausstands, insgesamt auf höchstens fünf Personen, beschränkt werden, wobei Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre bei der Bestimmung der Personenanzahl außer Betracht bleiben.


    Bei Begegnungen mit anderen Personen im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.




  5. Muss ich mich aktiv an das Gesundheitsamt wenden, wenn ich direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatte? (enge Kontaktperson)

    Das Gesundheitsamt ermittelt zusammen mit der infizierten Person mögliche Kontaktpersonen und bestimmt das konkrete Gefährdungspotential. Mögliche Kontaktpersonen der ersten Kategorie werden aktiv vom Gesundheitsamt kontaktiert.

    Grundsätzlich ist aber auch die Info an das Gesundheitsamt sinnvoll, wenn ich selber von meinem Kontakt zu einem Index weiß.

    Sich selbst in Absonderung begeben:

    Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung durch das zuständige Gesundheitsamt oder nach Kenntniserlangung in sonstiger Weise in Absonderung begeben und sich einer Testung mittels eines PCR-Tests unterziehen.

    Dies gilt nicht für enge Kontaktpersonen, die

    1. bereits selbst positiv getestete Personen waren, symptomfrei sind und deren Absonderung beendet ist (bis zu 6 Monaten nach der Infektion) oder

    2. symptomlose, vollständig geimpfte Personen sind (am 15. Tag nach zweiter Impfung);

    dies gilt nicht für Patientinnen und Patienten in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG oder ähnlichen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen nach den §§ 4 und 5 Satz 1 Nr. 6 LWTG für die Dauer des Aufenthalts in diesen Einrichtungen; das Vorliegen des vollständigen Impfschutzes ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen schriftlich oder elektronisch nachzuweisen.

    3. die in der Vergangenheit eine PCR-bestätigte und symptomatische COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben („Genesene") und mit einer Impfstoffdosis geimpft sind.




  6. Warum muss man als Kontaktperson trotz eines negativen Testes in der angeordneten häuslichen Quarantäne bleiben?

    Grundsätzlich werden die Kontaktpersonen ohne Symptome´durch das Gesundheitsamt getestet. Das hat den Hintergrund, dass man möglichst schnell feststellen möchte, ob eine Ansteckung erfolgt ist. Denn nicht jede Person, die sich mit Covid-19 angesteckt hat, hat dann auch wirklich Symptome.
    Ziel der Testungen ist dann wiederum, möglichst schnell weitere Kontakte ermitteln zu können.
    Wir wissen aber auch, dass Covid-19 eine sogenannte Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen haben kann. Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen dem Kontakt mit dem Virus bis zum tatsächlichen Infizieren. Da ein Test immer nur eine Momentaufnahme ist und die genannte Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt, muss davon ausgegangen werden, dass man auch noch während dieser 14 Tage erkranken kann. Daher ist es sehr wichtig auch trotz eines negativen Tests noch die Quarantäne einzuhalten.



  7.  Ab wann gilt jemand grundsätzlich als genesen?

    Eine infizierte Person (Indexperson) gilt grundsätzlich nach einer 14-tägigen Absonderung als genesen. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn nicht innerhalb der letzten 48 Stunden vor Ende der Absonderung, Symptome auftreten oder noch bestehen.

    Zurzeit wird eine Testung der Kontaktperson vorgeschrieben. Sollte ein Test abgelehnt werden ist eine Verlängerung der Quarantäne um weitere 7 Tage vorgesehen.






  8. Corona-Maßnahmen - Darf weiterhin gejagt werden?

    Die Einzeljagd und Gesellschaftsjagden (Jagden mit mehr als drei Jagdausübenden) sind weiterhin erlaubt.  

    Für Gesellschaftsjagden gelten keine Personenobergrenzen. Die Jagdleitung hat jedoch sicherzustellen, dass Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes ergriffen werden. Empfohlen werden Abstandsmarkierungen, die einen Mindestabstand von 1,5 Metern sicherstellen. Die Einhaltung der "AHA-Regeln" (Abstand einhalten - Hygieneregeln beachten - Alltagsmaske tragen) ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Jagd.  

    Ohne Mindestabstand dürfen nur kleine Gruppen von maximal 10 Personen aus zwei Haushalten zusammentreffen.

    Weitergehende Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise der Verzicht auf persönliche Nahkontakte (z.B. Händeschütteln und Husten sowie Niesen in die Armbeuge) sind obligatorisch.

    Unmittelbar durch die Teilnahme an Gesellschaftsjagden oder auch zum Zwecke der Einzeljagd verursachte Übernachtungen gelten nicht als touristischer Reiseverkehr und sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig.  

    Im Übrigen gilt das Hygienekonzept für Gesellschaftsjagden.




  9. An welche Corona-Hotlines kann ich mich wenden?

    - Corona-Hotline Kreisverwaltung Cochem-Zell: 02671/61-400
       Montag bis Donnerstag von 8:00 – 16:00 Uhr
       Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr
       Samstag und Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr

    - Bürgertelefon Bundesministerium für Gesundheit: 030/346 465 100
       Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
       Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

    - Bürgertelefon Land Rheinland-Pfalz: 0800/5758100
       Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
       Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

    - Hotline Fieberambulanz Rheinland-Pfalz: 0800/9900400 (24-Stunden-Hotline)

    - Hotline Kassenärztliche Vereinigung: 06131/326-326
      Fax: 06131/326-327, E-Mail:
    kv-hotline@kv-rlp.de
     

    Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr
      Freitag von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr

    - Technische Hotline zur Corona-Warn-App: 0800/7540001
       Montag bis Samstag von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr
       (außer an bundesweiten Feiertagen)

    - TAN-Hotline der Corona-Warn-App: 0800/7540002
       Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr
       Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr
       Ist behilflich bei der Eingabe der TAN, wenn Sie ein positives  
       Testergebnishaben und wenn Sie keine TAN oder kein Dokument mit
       QR-Code erhalten haben.




  10. Wie erfahre ich, ob mein Test positiv ist?

    Auf jeden Fall immer über einen Anruf des zuständigen Gesundheitsamtes, da dieses direkt vom Labor die positiven Befunde zugesendet bekommt.

    - Test in einer der Corona-Ambulanzen: Durch einen Anruf des zuständigen Gesundheitsamtes. Bei Nutzung der App auch über diese.

    - Test beim Hausarzt: Durch einen Anruf des zuständigen Gesundheitsamtes. Evtl. durch den Hausarzt oder die App.

    - Testung durch das Gesundheitsamt: Durch einen Anruf des zuständigen Gesundheitsamtes. Bei Nutzung der App auch über diese.

    Wichtiger Hinweis: Bitte erfragen Sie Ihr Testergebnis nicht über die Corona-Hotline oder das Corona-Postfach. Hier erhalten Sie keine Auskunft.




  11. Werde ich am Ende der Absonderung nochmals getestet?

    Bei Hausstandsangehörigen und engen Kontaktpersonen wird grundsätzlich keine erneute Testung durchgeführt. Es gibt jedoch Ausnahmen:

    Bei Auftreten von typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, sind die engen Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige verpflichtet, eine nochmalige Testung mittels eines PCR-Tests oder eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentests vornehmen zu lassen.

    Im Falle des Hinweises auf das Vorliegen einer Virusmutation beim Primärfall, setzt die Beendigung der Absonderung für Hausstandsangehörige und enge Kontaktpersonen zusätzlich einen PCR-Test mit negativem Ergebnis voraus, der frühestens am elften Tag der Absonderung vorgenommen worden sein darf.

    Bei engen Kontaktpersonen und Hausstandangehörigen, die medizinisches Personal sind, ist jedoch ein negativer Tests zum Ende der Absonderung erforderlich.






  12. Was ist der Unterschied zwischen einer Kontaktperson der Kategorie 1 und der Kategorie 2?

    Kontaktpersonen der 1. Kategorie standen im engen Kontakt mit einer nachweislich an Corona erkrankten Person. Dazu zählen Personen, die mindestens 15 Minuten einen Face-to-Face-Kontakt mit einer infizierten Person hatten, z.B. bei einem Gespräch oder in geschlossenen Räumen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Dies können vor allem Personen des eigenen Hausstandes sein. Auch zählen Personen zur 1. Kategorie, wenn Sie in Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer erkrankten Person kamen, d.h. durch Anhusten, Niesen oder Küssen.

    Beispiel: Lisa ist nachweislich an Covid-19 erkrankt. Am Tag vor Beginn der ersten Symptome hat sie an einer Besprechung teilgenommen. Die Besprechung fand mit einem Kollegen statt. Es wurde keine Maske getragen und die Besprechung dauerte 1,5 Stunden. Somit gilt der Kollege von Lisa als Kontaktperson der 1. Kategorie.

    Kontaktpersonen der 2. Kategorie hatten keinen engen Kontakt (weniger als 15 Minuten Face-to-Face Kontakt) zu einer nachweislich an Corona erkrankten Person und weisen keine Krankheitssymptome auf.

    Beispiel: Lisa ist nachweislich an Covid-19 erkrankt. Am Tag vor Beginn der ersten Symptome hat sie mit einem Kollegen auf Abstand 5 Minuten gesprochen. Somit gilt der Kollege von Lisa zur Kontaktperson der 2. Kategorie.




  13. Muss ich als enge Kontaktperson in Absonderung?

    Ja, sie müssen in Absonderung.

    Absonderung bedeutet, sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernzuhalten. Absonderung umfasst Quarantäne bei Verdacht auf eine Infektion und Isolation bei bestätigter Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.


    In die Absonderung müssen unverzüglich und ohne Aufforderung des Gesundheitsamtes

    • positiv getestete Personen,
    • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person,
    • enge Kontaktpersonen,
    • Covid 19-Krankheitsverdächtige und
    • Personen, die aus Risikogebieten einreisen

    Dies gilt nicht für enge Kontaktpersonen, die

    1. bereits selbst positiv getestete Personen waren, symptomfrei sind und deren Absonderung beendet ist (bis zu 6 Monaten nach der Infektion) oder

    2. symptomlose, vollständig geimpfte Personen sind (am 15. Tag nach zweiter Impfung);

    dies gilt nicht für Patientinnen und Patienten in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG oder ähnlichen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen nach den §§ 4 und 5 Satz 1 Nr. 6 LWTG für die Dauer des Aufenthalts in diesen Einrichtungen; das Vorliegen des vollständigen Impfschutzes ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen schriftlich oder elektronisch nachzuweisen.

    3. die in der Vergangenheit eine PCR-bestätigte und symptomatische COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben („Genesene") und mit einer Impfstoffdosis geimpft sind.

    Alle weiteren Informationen, wie Sie sich als Hausstandsangehöriger oder Kontaktperson der Kategorie 1 verhalten müssen, erfahren sie auf der Seite des Landes Rheinland-Pfalz unter: https://corona.rlp.de/de/themen/einreise-aus-risikogebieten-quarantaeneregeln-und-mehr/




  14. Müssen die Personen, die mit mir in einem Haushalt wohnen auch in Quarantäne, wenn ich Kontaktperson der Kategorie 1 bin?

    Nein. Personen die mit einer engen Kontaktperson (früher 1. Kategorie) in einem Haushalt wohnen, zählen zur Kontaktperson der 2. Kategorie. Sie dürfen sich weiterhin frei im Rahmen der geltenden Gesetze bewegen. Es wird jedoch eine räumliche Trennung innerhalb der Wohnung empfohlen.






  15. Wie verhalte ich mich, wenn ich in der Quarantänezeit Symptome bekomme?

    Kontaktieren Sie sofort Ihr Gesundheitsamt, wenn Sie sich krank fühlen oder Symptome haben wie Husten, Schnupfen, Fieber, infektionsbedingte Atemnot.

    Wichtig ist, dass Sie Ihren Gesundheitszustand genau beobachten:
    - Messen Sie täglich Ihre Körpertemperatur.
    - Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie Symptome und Körpertemperatur eintragen.

    Kontaktieren Sie Ihren Haus- oder Facharzt, wenn Sie dringend Medikamente benötigen oder rufen Sie den Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 an und sagen Sie, dass Sie unter Quarantäne stehen. Bei medizinischen Problemen, die zur Nichteinhaltung der Quarantäne führen können, informieren Sie Ihr Gesundheitsamt.

    Bei akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen, Vergiftungen oder schweren Verletzungen wählen Sie den Notruf 112 und sagen Sie, dass Sie unter Quarantäne stehen!


  16. Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

    Eine Labordiagnostik sollte in der Regel nur bei Krankheitszeichen und Erfüllung der Testkriterien durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet (kann bis zu 14 Tage betragen), sagt ein negativer Test auf SARS-CoV-2 nichts darüber aus, ob man doch noch krank werden kann. Für Ausnahmen siehe Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sowie die Nationale Teststrategie für Deutschland.  

    Zum Umgang mit einer Warnmeldung durch die Corona-Warn-App siehe die Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.rki.de/covid-19-warnapp und die Empfehlungen für niedergelassene Ärzte zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" bei der Corona-Warn-App.



  17. Was versteht man unter Isolierung, was unter Quarantäne?

    Eine Isolierung oder Quarantäne soll durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers, z.B. des SARS-CoV-2 Virus, verhindern.
    Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich (siehe Flyer für Patienten und Angehörige)
    als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.
    Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus haben. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie um Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen (siehe auch das Merkblatt für häusliche Quarantäne)
    .



  18. Wann muss man in behördlich angeordnete Quarantäne?

    Eine Quarantäne wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Ein solches Risiko liegt vor, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein enger Kontakt bedeutet hauptsächlich, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.

    Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zur vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

    Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken.

    Für weitere Informationen siehe auch RKI-Empfehlungen zum Umgang mit Kontaktpersonen. Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.





  19. Wie funktioniert der Meldeweg? Welche Informationen zu den Erkrankten werden an das RKI übermittelt?

    Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf COVID-19 stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG)
    melden (siehe dazu die Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19). Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden.

    Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung der betroffenen Person, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann. Der Meldeweg vom Arzt oder Labor zum Gesundheitsamt läuft derzeit noch routinemäßig per Fax, selten per Telefon oder E-Mail. Dabei nutzen die Labore in der Regel automatisiert aus der Meldesoftware heraus erstellte Faxe. Seit Mitte Juni 2020 haben Labore die Möglichkeit, Erregernachweise von SARS-CoV-2 elektronisch an das zuständige Gesundheitsamt zu melden (erste Ausbaustufe des Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems für den Infektionsschutz DEMIS).

    COVID-19-Fälle, die die Falldefinition des RKI erfüllen, müssen vom zuständigen Gesundheitsamt spätestens am nächsten Arbeitstag elektronisch an die zuständige Landesbehörde und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag an das RKI übermittelt werden, allerdings ohne Name, Wohnort und Kontaktdaten der Betroffenen. In der aktuellen Lage übermitteln die meisten Gesundheitsämter früher und häufiger als gesetzlich vorgesehen, meist täglich und auch am Wochenende. Allerdings kann es bei der Übermittlung der Fälle auch zu einem Melde- und Übermittlungsverzug von einigen Tagen kommen. Siehe dazu auch „Warum sind die Fallzahlen am Wochenende geringer als an Arbeitstagen?" und „Wie entsteht die Diskrepanz zwischen Inzidenzen der Landkreise den Angaben des RKI-Dashboards?".

    Dabei können – sofern sie dem Gesundheitsamt vorliegen – auch zusätzliche Informationen übermittelt werden, z.B. Erkrankungsbeginn, wahrscheinlicher Infektionsort, Symptome und ob der/die Betroffene ins Krankenhaus oder auf eine Intensivstation eingewiesen worden ist. Die Daten werden vom RKI ausgewertet und dargestellt. In vielen Fällen sind diese Informationen aber nicht vollständig, weil sie zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht vorliegen und von den Gesundheitsämtern erst ermittelt werden müssen. Bei COVID-19 kann es vorkommen, dass zunächst mild erkrankte Personen erst einige Tage später schwer erkranken und im Krankenhaus behandelt werden müssen, diese Information zum Verlauf aber den Gesundheitsämtern nicht immer vorliegt. Wenn es in einzelnen Gesundheitsämtern zu einem rasanten Anstieg der Meldungen wegen eines Ausbruchs kommt, kann die Ermittlung der Angaben und Übermittlung der Fälle auch länger dauern, da die Gesundheitsämter dann vor allen Dingen den Ausbruch stoppen müssen. Siehe auch  "Wie erfassen Gesundheitsämter Fälle, Ausbrüche und Infektionsumstände?" und "Wie werden Todesfälle erfasst?".



  20. Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

    Ja. Das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht gelten nicht: 

    1. für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,

    2. für Personen, denen dies wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen,

    3. soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, zu Identifikationszwecken oder im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Rechtspflege erforderlich ist,

    4. für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.



  21. Was muss ich als Arbeitgeber beachten, wenn ich derzeit ausländlische Arbeitskräfte beschäftige?
    Grafik - Aufenthalt ausländischer Arbeitskräfte.

  22. Wo kann ich mich kostenlos testen lassen?

    Die Teststellen im Landkreis Cochem finden Sie hier.



  23. Welche Corona-Regeln gelten - abhängig vom Inzidenzwert - derzeit?

    Eine komplette und tagesaktuelle Übersicht der im Landkreis Cochem-Zell aktuell geltenden Maßnahmen aus allen wichtigen Bereichen finden Sie hier.






Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz unter: https://corona.rlp.de/de/service/faqs/

sowie unter folgenden Seiten:



























 





 










 

 

 



 

 

 

 

 

 


 

 


 
Anschrift

Gesundheitsamt
Endertplatz 2
56812 Cochem



Corona-Hotline

02671/61-400

  • Montag - Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr
  • Samstag-Sonntag: 10:00 - 12:00 Uhr


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Erstattung eines Verdienstausfalls nach § 56 IfSG

Hinweis für den Fall, dass vom Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), §§ 30, 31, 42 IfSG, eine Quarantäne/Absonderung bzw. ein Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot angeordnet wurde.


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