Stellungnahme in eigener Sache

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Nachdem am vergangenen Freitag über den Onlineauftritt des Wochenspiegels sowie über dessen Facebookseite massive Vorwürfe gegen die Kreisverwaltung aufgrund der Nicht-Besetzung der Corona-Hotline am Wochenende erhoben wurden, wollen wir aus unserer Sicht einige erklärende Fakten beitragen.


 

Neben der Corona-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz hat sich der Landkreis Cochem-Zell dazu entschieden, ebenfalls eine kreiseigene Hotline einzurichten. Diese ist grundsätzlich an sieben Tagen in der Woche zu erreichen. Da derzeit weder neue Einschränkungen noch Lockerungen in Kraft getreten sind, ist die Anzahl an Anrufen bei der Corona-Hotline – bis auf wenige Anrufe pro Tag - aktuell stark rückläufig. 

Am vergangenen Wochenende waren dennoch insgesamt 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Dienst, die mit der Abarbeitung von neuen Corona-Fällen, Kontaktnachverfolgungen oder Quarantäneüberwachungen betraut waren.

Anders als in der Berichterstattung des Wochenspielgels dargestellt, waren diese 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotzdem für besorgte Bürgerinnen und Bürger telefonisch erreichbar. Zudem hält das Gesundheitsamt an jedem Tag telefonische Rücksprache mit den Corona-Infizierten im Landkreis –  das seit fast 13 Monaten und zudem an sieben Tagen in der Woche. 

Dass in der Berichterstattung also sowohl dem Landrat aber vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung ein „entspanntes Wochenende“ gewünscht wird, ist gänzlich unangebracht. Und nicht nur das – für die Personen, die seit Monaten am Wochenende im Kreishaus arbeiten, ist eine solche Aussage absolut herabwürdigend und bringt der geleisteten Arbeit in keiner Weise die Wertschätzung entgegen, die angebracht wäre.  

Neben dem Gesundheitsamt sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung am Wochenende im Impfzentrum in Landkern im Einsatz, denn auch hier wird – sofern Impftermine vom Land vergeben werden – ebenfalls am Wochenende bis in die späten Abendstunden gearbeitet. Am vergangenen Wochenende waren dies allein aus der Kreisverwaltung 17 Personen.

„Wenn es brennt, muss jemand da sein“ – diese Aussage geht mit unserer Auffassung der Pandemiebekämpfung komplett überein. 

„Die gesamte Pandemiebekämpfung sowie das Impfen wurden von meinem Haus gewissenhaft organisiert und es funktioniert - vielleicht zum Leidwesen einiger. Wir alle leisten seit über einem Jahr unseren Beitrag zur Bekämpfung des Corona-Virus und sind für die Menschen da. Hier sind über diese Zeit schon viele tausend Überstunden aufgelaufen.

Dass eine Hotline, die aktuell wenig gefragt ist, am Wochenende nicht besetzt ist, ist nach meiner Auffassung keine falsche Entscheidung. Auch ich muss bei den zahlreichen Überstunden und Einsätzen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Wochenende Rücksicht auf Arbeitsschutz nehmen und ihnen gewisse Erholungsphasen einräumen“, betont Landrat Manfred Schnur.

Der Landrat war am Sonntag in Cochem, um mit einem Gedenkgottesdienst den 51 Corona-Verstorbenen zu gedenken.

 
Anschrift

Gesundheitsamt
Endertplatz 2
56812 Cochem



Corona-Hotline

02671/61-400

  • Montag - Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr
  • Samstag-Sonntag: 10:00 - 12:00 Uhr


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Erstattung eines Verdienstausfalls nach § 56 IfSG

Hinweis für den Fall, dass vom Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), §§ 30, 31, 42 IfSG, eine Quarantäne/Absonderung bzw. ein Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot angeordnet wurde.


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