Auf der Datenautobahn zum Online-Marketing: Winzer informierten sich aus erster Hand über das neue Cochem-Zeller Breitband-Netz

Neue Wege der Vermarktung gehen, jederzeit auf Kundenwünsche reagieren können und bestens im Internet gefunden werden: Über diese Themen erfuhren die Weinbaubetriebe aus dem Landkreis Cochem-Zell im Rahmen der Informationsveranstaltung „winzernet" der Breitband-Infrastrukturgesellschaft Cochem-Zell mbH (BIG) Wissenswertes aus erster Hand.

 

Landrat Manfred Schnur, der gleichzeitig auch das Amt des Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der BIG bekleidet, berichtete über die aktuelle Ausbauplanung für das neue Datennetz. Hierbei stellte er die spezielle Planung für die Moselorte im Landkreis vor. Schnur betonte einmal mehr die Einzigartigkeit dieses Projekts als Maßnahme der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum: „So etwas gibt es in Deutschland kaum in einem zweiten Landkreis. Schnelles Internet ist längst eine existenzielle Frage für unsere Unternehmen und damit auch für unsere Winzer, die sich mit zeitgemäßem Marketing dem Wettbewerb stellen müssen."

Linda Neu von der Firma inexio aus Saarlouis, die bekanntlich den technischen Part beim Breitband-Ausbau im Kreis ausfüllt, erklärte den Winzern das gewaltige Ausmaß an Verbesserungen, welche die moderne Glasfasertechnologie nach sich zieht. „Sie werden künftig nicht mehr minutenlang untätig vor dem PC zusehen müssen, wenn sie ein neues Bild hochladen. Mit Glasfasertechnologie werden viele Betriebe über 60-mal schneller als bisher im Internet arbeiten können", so die Expertin.

Die zeitgemäße Nutzung der schnellen Internetverbindung mittels eigener Website stellte Werner Austermann von der Firma mps vor. Auf Basis eines Content-Management Systems (CMS) lassen sich nahezu alle Inhalte und Anforderungen, die ein Weinbaubetrieb für ein marktkonformes Online-Marketing braucht, ohne Programmier-Kenntnisse abbilden. Wichtig sei vor allem, dass man seine Seite so gestalte, dass der Winzer mit seinen Erzeugnissen von immer mehr potenziellen Kunden schnell gefunden werde, wie der IT-Spezialist erklärte: „Das können sie mit wenigen geschickten Kniffen selbst steuern. Wer heutzutage seine Internetseite erstklassig pflegt und sie aktuell hält, bekommt zwangsläufig immer mehr Interessenten."

Thomas Hill und Karl-Josef Fischer, die beiden Geschäftsführer der BIG, waren vollauf zufrieden mit dieser Form der zielgruppenspezifischen Information: „Wir müssen raus zu den Unternehmen und den Privatnutzern, um ihnen unser neues Datennetz vorzustellen. Denn nur so können wir die nötige Akzeptanz für unser Projekt erzielen".

 

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