Wanderschäfer jetzt im Hunsrück

Der Wanderschäfer jetzt im Hunsrück

Anfang April ist Wanderschäfer Steffen Carmin im Rahmen des Pilotprojekts „Wanderschäferei im Landkreis Cochem-Zell" der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz mit seinen ca. 250 Coburger Fuchsschafen und seinen zwei Hütehunden in Müllenbach gestartet.


 

Zwischenzeitlich ist er auf dem Weg über die Grenzhäuser Höfe in Richtung Lütz und zieht im Anschluss weiter Richtung Kloster Engelport.

Wie zahlreiche Rückmeldungen belegen, wird das Projekt von der Bevölkerung sehr positiv wahrgenommen. Die weidenden Schafe verbeißen nicht nur Gräser und Kräuter sondern auch Sträucher und Bäume. So drängen sie diese zurück und verhindern nicht nur die weitere Verbuschung sondern gewinnen sogar ehemals offene Flächen für den Naturschutz zurück. Bei dieser extensiven Beweidung wird zudem durch Verbiss- und Trittwirkung die Strukturvielfalt erhöht, was wiederum positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat. Weiterhin kann die Hütehaltung zur Ausbreitung von Diasporen und bestimmter Tiergruppen, wie Heuschrecken beitragen und hierdurch wichtige ökologische Funktionen ausüben.

Das Projekt ist ein Gewinn für den Naturhaushalt und die Landschaftspflege sowie für die Erhaltung von wertvollen Kulturlandschaften.