Top-Winzer im Landkreis Cochem-Zell


Anlässlich der jüngsten Wein- und Sektprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz setzten die Cochem-Zeller Winzer wieder einmal Akzente.


 

Ein Großer Staatsehrenpreis, drei Staatsehrenpreise sowie vier Ehrenpreise gingen in den Landkreis Cochem-Zell. Hinzu kommt noch eine Auszeichnung als bester Riesling-Erzeuger Deutschlands. Grund genug für den Bauern- und Winzerverband – zusammen mit der kommunalen Familie - die ausgezeichneten Weingüter auch in diesem Jahr zu einem Empfang einzuladen. Gastgeber war, wie bereits im Vorjahr, die Sparkasse Mittelmosel – Eifel Mosel Hunsrück.

Rolf Haxel – als Vorsitzender des Kreisbauernverbandes – eröffnete die Veranstaltung und freute sich, an diesem Abend ganz besondere Gäste – wie die Moselweinkönigin Marie Jostock und Staatssekretär Andy Becht vom Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Weinbau – im Sparkassenforum begrüßen zu dürfen. „Cochem-Zell ist der Nabel der Welt, was die hohe Qualität der Weine und Sekte angeht“, unterstrich Haxel und bezeichnete die heimischen Winzer als „Leuchttürme in unserem Landkreis“ und ermunterte abschließend mit den Worten „Machen Sie weiter so“!.

Auch die Moselweinkönigin schwärmte, dass sie stets „hin und weg“ ist, wenn sie an der Terrassenmosel unterwegs sei. Überaus charmant bezeichnete Marie Jostock die Winzer als „heimische Helden des Weinbaus“. Sie freue sich sehr über das persönliche Kennenlernen und vor allem darauf, mit allen Preisträgern später anzustoßen.

Staatssekretär Becht sprach mit den angekündigten Strafzöllen für deutsche Weine in die USA zunächst ein negatives Thema an. Denn auch dieses beschäftigt und beunruhigt – auch die heimischen Winzer. Becht betonte, dass gerade in „labilen Zeiten“ wie diesen, gerade aber Mosel - im Hinblick auf Weinqualität, Kulturgüter und auch den Menschenschlag - alles andere als labil sei. Der Staatssekretär spricht sich auf jeden Fall für eine stärkere Förderung der Weinbausteillagen aus. Becht bekannte, dass er überaus gerne Termine an der Mosel wahrnehme und sprach damit auch“ seine Arbeit als DLR-Naturerlebnisbegleiter an. Er unterstrich, dass noch kein so schlechtes Weingesetz einen Winzer je davon abgehalten hätte, gute Weine zu machen. Becht bedankte sich bei den anwesenden Winzern für ihre Arbeit und ermunterte, dass diese sich vor allem auch die Freude daran stets bewahren sollten.
Landrat Schnur freute sich zum einen über den Anlass der Zusammenkunft aber vor allem auch über das rege Interesse. „Wenn der Raum fast zu klein ist, kann der Abend nur gut werden“, so der Kreischef. Er betonte, dass die heimischen Winzer ein Aushängeschild für den Landkreis Cochem-Zell seien. „Klein aber fein“ – brachte es Schnur auf den Punkt und bezeichnete Cochem-Zell als nicht allzu großes Weinanbaugebiet aber dennoch führend beim Medaillenreigen anlässlich der Prämierungen.

Edmund Schermann – als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelmosel – begrüßte als Hausherr. Auch er freute sich, dass ein doch überschaubarer Landkreis mit so vielen Preisträgern aufwarten kann. Für ihn sei es eine besondere Ehre Gastgeber zu sein, betonte Schermann abschließend.

Wolfgang Lambertz schloss sich als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem den Worten seiner Vorredner an und freute sich auf einen besonders guten Jahrgang.

 

Die ausgezeichneten Weingüter auf einen Blick:

Großer Staatsehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz

 • Weingut Klein-Götz GbR

Staatsehrenpreise des Landes Rheinland-Pfalz

• Weingut Leo Fuchs

Weingut Stepan Schneiders

Weingut Lönartz-Thielmann GbR

Ehrenpreis Landkreis Cochem-Zell

• Weingut Thielmann-Schinnen

Ehrenpreis Land Frauenverbände in Rheinland-Pfalz

• Weingut Karl-Günter Rosenbaum 


Ehrenpreis Verband der Weinkellereien Mosel

• Weingut Daniel Theisen

Bester Riesling-Erzeuger Deutschlands

• Weingut Albert Kallfelz