Reiner Göderz erhält Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus wurde Reiner Göderz aus Zell mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Staatssekretärin Heike Raab händigte diese in Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer aus.


 

Die Ehrennadel ist eine Auszeichnung für Personen, die sich über lange Zeit ehrenamtlich engagiert haben – unabhängig ob im kommunalen oder sportlichen Bereich.

Landrat Manfred Schnur betonte in seiner Begrüßung, dass man die „gute Stube" der Kreisverwaltung, nur an besonderen Tagen und vor allem für besondere Gäste öffnet. Der Kreischef bezeichnete Göderz als einen Mann mit Energie und überaus viel Herzblut. Zudem lobte er ihn als treuen Partner beim Wettbewerb „Sterne des Sports", bei dem er sich stets auch Themen angenommen hat, die sonst nicht ganz vorne stehen. „Reiner Göderz ist ein Mensch, der keinesfalls schweigt, sondern mit einem redet. Er versteht es Jung und Alt zu begeistern und aktiv mitzunehmen; sei es als Trainer, Motivator oder gar Mentor", so der Landrat.

Auch Staatssekretärin Heike Raab bezeichnete Göderz in ihrer Laudatio als einen wertvollen Menschen, dem man mit der Auszeichnung ganz einfach Danke sagen und darüber hinaus Anerkennung zollen möchte. „Für eine solche Ehrung", so die Staatssekretärin, „braucht es immer auch einen Impulsgeber". In diesem Fall war dies Kreissportvorsitzender Edwin Scheid, der - nicht nur aus Freundschaft, sondern vor allem wegen Göderz Engagements - die Idee hatte, die Ordensanregung anzustoßen.

Reiner Göderz hat bereits vor einigen Jahren ganz klar erkannt, dass der Sport viele Elemente vereint und verbindet. Das Ehrenamt zum einen und den gesundheitlichen Aspekt zum anderen. „Beides steht in einem nicht beziehungsleeren Miteinander", so die Staatssekretärin. Sie bezeichnete Göderz, stellvertretend für alle Ehrenamtler im Sport, als Energieförderer – sprich als „Traubenzucker der Gesellschaft".  

Den Glückwünschen von Land und Kreis schlossen sich auch die Beigeordnete der Verbandsgemeinde Zell, Mechthilde Esser, Stadtbürgermeister der Stadt Zell, Hans Schwarz sowie der Kreissportvorsitzende, Edwin Scheid, an.  

Der Geehrte selbst freute sich über so viele lobenswerte Worte um seine Person. Er betonte mit einem Schmunzeln, dass er diese erst einmal „sacken lassen" und „verdauen" muss; war sich aber ganz sicher, dass er spätestens zu Hause auf jeden Fall die nötige Bodenhaftung zurück gewinnen wird.