Ministerpräsidentin trifft sich mit Ehrenamtlichen im Landkreis Cochem-Zell

Hier sehen Sie die Ministerpräsidentin auf Ihrer "Im Land daheim-Tour" im Energiedorf Blankenrath beim Projekt "Dorfwärme Blankenrath".

Die sechste Etappe ihrer „Im Land daheim-Tour: Ministerpräsidentin trifft Ehrenamt" führte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in den Landkreis Cochem-Zell.

 

In Rheinland-Pfalz gibt es mehr als 48 Prozent ehrenamtlich Engagierte. Und mit dem Besuch „vor Ort" soll vor allem die Wertigkeit und Wichtigkeit des Ehrenamtes hervorgehoben werden. „Hier im Landkreis Cochem-Zell gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, die ihre Zeit und Tatkraft für ein gutes Miteinander investieren und ihre Heimat weiterentwickeln. Das ist ein riesiger Pluspunkt", betonte die Ministerpräsidentin schon am Beginn ihrer Reise durch den Cochem-Zeller Landkreis. Und gerade in der schwierigen Corona-Situation mache es Mut, dass die Menschen sich gegenseitig helfen und unterstützen. Dadurch seien viele neue Nachbarschaftshilfen entstanden, führte die Ministerpräsidentin weiter aus.

Die Cochem-Zeller Tour startete „Outdoor" – leider im Regen - in der Kreisstadt Cochem, wo der Besuch der Tafel auf der Agenda stand. Dreyer lobte die Arbeit der Verantwortlichen und hob nochmals die Idee dieser Einrichtungen hervor. „Die Tafeln schaffen eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel", unterstrich die Ministerpräsidentin. Zum einen erhalten bedürftige Menschen Lebensmittel, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Zum anderen wird vermieden, dass Lebensmittel weggeworfen werden. Nach einer Führung durch „Die Tafel" blieb genügend Zeit für ein persönliches Gespräch mit den ehrenamtlichen Helfern.

„Die Kümmerer vor Ort" in der Verbandsgemeinde Kaisersesch bildeten die zweite Station des Tages. Witterungsbedingt traf man sich – natürlich auf Abstand – im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Kaisersesch, der ausreichend Platz für alle bot. Die Kümmerer sind immer zur Stelle, wenn Hilfe im Alltag benötigt wird – dies wurde schon zu Beginn in einem kurzen Film deutlich, der das Konzept der Kümmerer vorstellt. Helfer sorgen und kümmern sich, unter anderem um die täglichen Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger - natürlich nicht nur in der Zeit der Corona-Pandamie – und sorgen mit dafür, dass diese Menschen nicht vereinsamen. Im vergangenen Jahr hat die Ministerpräsidentin das generationenübergreifende Projekt mit dem Brückenpreis der Staatskanzlei ausgezeichnet. Auch in der Eifelstadt Kaisersesch bot sich genügend Raum und Zeit für eine persönliche Unterhaltung, bevor sich ein Pressegespräch anschloss. Bedauerlicherweise ließ die aktuelle Situation einen Bürgerempfang nicht zu. Dennoch machte die Ministerpräsidentin nochmals die Intuition ihrer „Tour" deutlich. Dass gerade die persönliche Begegnung auf Augenhöhe – auch im Kleinen - mit den Menschen vor Ort immens wichtig ist.

Die dritte und letzte Station war das Energiedorf Blankenrath, wo sich Ministerpräsidentin Dreyer über das Projekt „Dorfwärme Blankenrath" informierte. Der Hunsrückort ist einer von fünf Energiedörfern in Cochem-Zell, die sich unter Mithilfe Ehrenamtlicher darum bemühen, ein Nahwärmeversorgungsnetz aufzubauen. Impulsgeber war der Landkreis, der seinerzeit die Idee für das Energiedorf hatte und nun auch über ein sogenanntes „Sanierungsmanagement" die Umsetzung mithilfe des Vereins „unser-klima-cochem-zell e. V.", dem Ingenieurbüro „ibs Energie" und den „Kreiswerken Cochem-Zell" koordiniert. Zwei Teilnehmerinnen des örtlichen Arbeitskreises Dorfwärme stellten die Entwicklung des Projektes kurz vor. Mitunter ist nicht einfach, andere von dem zu überzeugen, wovon mal selbst schon längst überzeugt ist – und das alles ehrenamtlich in der Freizeit. 205 bisher unterschriebene Vorverträge unterstreichen allerdings das rege Interesse der Dorfbewohner.

„Das ehrenamtliche Engagement ist keine Selbstverständlichkeit" – so Ministerpräsidentin Dreyer. Das Ehrenamt und die Vereine seien für den Zusammenhalt in der Gesellschaft unverzichtbar, führte Dreyer weiter aus. Auch Landrat Schnur ging mit den Worten der Landeschefin konform und unterstrich, dass er sich gerne diese „kleine Reise" eingeplant hat, weil auch er als Kreischef überaus stolz auf seine Ehrenamtlichen und deren Leistungen ist.


Hier sehen Sie die Ministerpräsidentin auf Ihrer "Im Land daheim-Tour" in der Verbandsgemeinde Kaisersesch bei der Organisation "Die Kümmerer vor Ort". - Thomas EsserDie Ministerpräsidentin auf Ihrer "Im Land daheim-Tour" in der Verbandsgemeinde Kaisersesch bei der Organisation "Die Kümmerer vor Ort". 
Foto: Thomas Esser

Hier sehen Sie die Ministerpräsidentin auf Ihrer "Im Land daheim-Tour" in der Verbandsgemeinde Cochem bei dem Projekt Die Tafel

Die Ministerpräsidentin auf Ihrer "Im Land daheim-Tour" in der Verbandsgemeinde Cochem bei dem Projekt "Die Tafel".

 

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