Günter Weckbecker aus Moselkern mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Überreichung des Bundesverdienstkreuzes an Günter Weckbecker aus Moselkern

Eine ganz besondere Ehre für Günter Weckbecker.


 

Im Rahmen einer Feierstunde in der Mainzer Staatskanzlei überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Moselkerner. Diese Auszeichnung ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Herausragend ist auf jeden Fall das seit Jahrzehnten schier unermüdliche ehrenamtliche Engagement von Günter Weckbecker. Sei es als Mitglied des Kreistages des Landkreises Cochem-Zell, dem er von 1974 bis 1979 angehörte oder aber seine Tätigkeit im Verwaltungsrat der Kreissparkasse Cochem-Zell von 1979 bis 1994. Dreißig Jahre lang (von 1969 bis 1999) gehörte er dem Verbandsgemeinderat Treis-Karden an und war dort 20 Jahre lang 1. Beigeordneter. In seinem Heimatort Moselkern übte er von 1994 bis 2004 das Amt des Ortsbürgermeisters aus und gehört noch heute dem Ortsgemeinderat an. Zehn Jahre lang engagierte er sich darüber hinaus als Jugendschöffe am Amtsgericht Cochem. Überall, wo es anzupacken gilt, war und ist Günter Weckbecker zur Stelle. Sei es seinerzeit als Gründungsmitglied der Feuerwehr Moselkern oder aber engagiert in der heimatlichen Pfarrgemeinde. 14 Jahre lang war er zudem ehrenamtlich im Förderverein des Klosters Maria Engelport in Treis-Karden aktiv und hatte weiterhin den Vorsitz des „Freundeskreises Historisches Rathaus Moselkern" inne. Aber nicht nur als Kommunalpolitiker hat er überaus viel bewirkt. Außergewöhnlich und beispielhaft ist vor allem auch sein Engagement für die Waisen- und Straßenkinder in Rumänien. Seit über 25 Jahren organisiert und unterstützt Weckbecker Hilfsaktionen und Hilfstransporte in bzw. nach Rumänien. Er selbst hat bereits über 50 Reisen auf eigene Kosten nach Rumänien unternommen.

„Tue Gutes und sprich darüber" – dieses Zitat ist sehr passend für ein solch großartiges Wirken, wie das von Günter Weckbecker. Denn darüber sollte man ganz einfach sprechen.

Auch Landrat Manfred Schnur war einer der persönlichen Gratulanten in Mainz. Der Kreischef betonte, dass die hohe Auszeichnung des Bundespräsidenten nur an Personen von hoher Wichtigkeit vergeben wird. „An Menschen, die mitgestalten, Verantwortung übernehmen und erkennen, wo Unterstützung angebracht ist", so Schnur. „Das schier unermüdliche Engagement von Günter Weckbecker für seine Heimat aber auch weit darüber hinaus sollte ein Vorbild für alle Frauen und Männer sein, die ein Ehrenamt übernehmen", so der Landrat weiter, der stolz auf die ehrenamtlich Tätigen im Landkreis Cochem-Zell ist.

Foto: Staatskanzlei RLP /Pipprich