E-Auto bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell feiert 10-jähriges Dienstjubiläum

Die Kreisverwaltung Cochem-Zell setzt seit Jahren auf Elektroautos im eigenen Fuhrpark.

 

Die Kreisverwaltung Cochem-Zell setzt seit Jahren auf Elektroautos im eigenen Fuhrpark, um auf dem Weg zum „Null-Emissions-Landkreis“ auch den CO2-Ausstoß sowie den Verbrauch fossiler Energien zu senken. Dabei hat die Kreisverwaltung in den vergangenen Jahren mehrere Elektroautos verschiedener Hersteller eingesetzt.

Das erste von derzeit vier E-Autos feiert am 09.05.2022 sein 10-jähriges Dienstjubiläum. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Peugeot iOn Active, welches das erste Elektrofahrzeug in Serienproduktion war. Im Vergleich zu heutigen E-Auto-Modellen wird deutlich, wie sehr sich der Fahrzeugmarkt und die Batterietechnik zwischenzeitlich weiterentwickelt haben. Die Batterie hat eine Kapazität in Höhe von 16 Kilowattstunden, was in der Praxis einer Reichweite von nur etwa 60 - 135 Kilometern entspricht. Das Fahrzeug wurde dementsprechend für Kurzstrecken eingesetzt, die einen Großteil der notwendigen Dienstreisen der Verwaltung darstellen.


Landrat Manfred Schnur ist stolz darauf, dass seine Kreisverwaltung als erste in Rheinland-Pfalz frühzeitig auf Elektromobilität gesetzt hat. „Gegen die Bedenken vieler Akteure war unsere Auffassung immer, dass die Elektromobilität für den ländlichen Raum gemacht ist“ so der Landrat. Das erste Fahrzeug wurde seinerzeit aus Mitteln des EU-Förderprogrammes LEADER mitfinanziert und hat sich nach Aussagen von Manfred Schnur im Alltag bewährt.

Aktuelle Fahrzeugmodelle in der Kompaktklasse erreichen Reichweiten von rund 435 Kilometern nach WLTP-Messzyklus und die Batterien haben oftmals eine Größe von 50 – 100 Kilowattstunden. Vom Kleinstwagen bis zur Oberklasse-Limousine sind inzwischen über 70 verschiedene Modelle am Markt platziert. Auch die Ladeinfrastruktur wurde zwischenzeitlich deutlich ausgebaut. Die meisten Cochem-Zeller haben die Möglichkeit, eine private Ladestation zu installieren. Wer beispielsweise als Urlauber oder als Bewohner eines verdichteten Quartiers auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist, findet allein in Rheinland-Pfalz bereits über 500 Schnellladepunkte und 1.600 Normal-Ladepunkte vor. Im Kreis Cochem-Zell werden in Kürze an mehreren Supermärkten, Autohäusern und an einem Baumarkt Schnellladepunkte errichtet. Die Zahl der öffentlichen Normal-Ladepunkte, die in erster Linie durch die Gemeinden, Hotels und weitere Unternehmen errichtet werden, wird in diesem Jahr auf etwa 100 ansteigen. Wirtschaftlich gesehen sprechen derzeit besonders die hohen Spritpreise und die Möglichkeit, jedes Jahr die sogenannte Treibhausgasquote zu beantragen, für ein E-Auto. Zudem sind die Wartungskosten in der Regel wesentlich geringer, als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.


So sind bei dem zehn Jahre alten E-Auto der Kreisverwaltung für die bisher gefahrenen 59.242 Kilometer nur Wartungskosten i. H. v.  3.758,59 Euro entstanden. Die Stromkosten betragen je 100 Kilometer für die Kreisverwaltung nur etwa 3,90 Euro, gegenüber aktuell rund 10,00 bis 15,00 Euro bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. Bei Verwendung selbst produzierten Solarstroms, lassen sich die Kosten noch weiter senken. Die Kreisverwaltung hat eigens eine Ladeinfrastruktur installieren lassen, welche für das Laden von sieben Elektrofahrzeugen ausgelegt ist. Damit ist der Einsatz weiterer E-Fahrzeuge im Fuhrpark der Kreisverwaltung wie geplant möglich.


 
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