Das neue Heimatjahrbuch ist da!

Es ist da – das Heimatjahrbuch 2020; sozusagen druckfrisch! Mitte November präsentierte Landrat Manfred Schnur den „bunten Schatz der Heimat" im Sitzungssaal der Kreisverwaltung nun der Öffentlichkeit.


 

Schnur stellte in seiner Begrüßungsrede fest, dass er bereits im 13. Jahr als Landrat das Vergnügen hat, die beliebte Kreislektüre vorzustellen. „Und das an einem 13. November", führte der Kreischef weiter aus. „Mehr Glück kann man doch gar nicht haben", so Schnur und bedankte sich bereits zu Beginn bei allen Autorinnen und Autoren – federführend bei Redaktionsleiter Heinz Kugel – für ihr Engagement. „Sie sind das Heimatjahrbuch", brachte es der Landrat auf den Punkt. „Denn dank unserer regionalen Schriftsteller geht uns auch der Stoff nie aus". Landrat Schnur blickte in seiner Rede auch auf den Festakt anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Landkreises Cochem-Zell zurück. Ein Meilenstein in der Geschichte, den man zu Recht gebührend gefeiert hat. Zwei Landkreise bilden seit nunmehr fünf Jahrzehnten eine Einheit. Das Wesentliche aber, was in einem Landkreis steckt, sind seine Menschen, unterstrich der Kreischef. Und auch das Jahrbuch ist ein Stück weit auch das Spiegelbild des Landkreises und hat mit dazu beigetragen, dass der Landkreis zusammen gewachsen ist – dass die Menschen hier in Cochem-Zell ihre Wurzeln haben. Auch auf das diesjährige Schwerpunktthema „Das Jüdische Leben im Landkreis Cochem-Zell" gab Landrat Schnur einen ersten Ausblick. Viele verschiedene Beiträge wurden zu diesem Thema für diese Publikation zusammengetragen und zeigen deutlich auf, dass die jüdische Geschichte des Landkreises auch bei uns nicht vergessen ist. Im Heimatjahrbuch finden sich auf insgesamt 224 Seiten eine Vielzahl von Gedanken. „Gedenken hat etwas, was in die Zukunft wirkt", so der Kreischef und „manche Gedanken, wie z. B. die Ausführungen zum Schwerpunktthema, sollen zudem auch mahnen".

Heinz Kugel, Leiter des Redaktionsteams, bezeichnete das Heimatjahrbuch als echten Kulturträger unserer Region und zudem als besonderes Geschenk; nicht nur für die bestehenden Feiertage. Er beleuchtete den Inhalt und unterstrich, dass es ein solch fundiertes Nachschlagwerk niemals geben würde ohne die engagierten Autorinnen und Autoren. In seinen Dank schloss er zudem auch die Kulturreferentin des Landkreises, Franziska Bartels, ein, die bei der Vorstellung nicht dabei sein konnte, da sie erst kürzlich Mutter geworden ist.

Petra Lambertz - die das Schwerpunktthema als Patin betreut hat – beleuchtet das Jüdische Leben in der Geschichte und der Gegenwart, welches gerade auch durch unsere Erinnerung unvergessen ist. Lambertz erzählt von einem Ereignis im Jahr 1938, welches sich innerhalb ihrer Familie seinerzeit nur ein paar Schritte vom Kreishaus entfernt zugetragen hat. „Judenfreunde" – so die geschmierte Beschimpfung an einem Geschäftsgebäude, die frühmorgens vom damaligen Hauseigentümer entdeckt wurde und bis zu Beginn des Geschäftsbetriebes mit Hilfe von Benzin und Wasser restlos abgeschrubbt wurde. Anlass für diesen Vorfall ist eine seinerzeit eher alltägliche Situation vom Vortag. Ein Gespräch der Hausbesitzerin mit ihrer jüdischen Freundin auf der alten Post in Cochem. Petra Lambertz erinnert sich, dass ihre Großeltern über dieses Ereignis während der Nazizeit gar nicht und später nur selten gesprochen haben. Nicht nur anhand dieses prägnanten Beispiels öffnen sich im Heimatjahrbuch einige Fenster um auf das vergangene jüdische Leben im Kreis zu blicken. Auch Lambertz bedankte sich bei ihren Redaktionskolleginnen und –kollegen für die fruchtbare und harmonische Zusammenarbeit. Denn ohne die engagierte Arbeit und die ausgewogenen Beiträge würde man an dieser Stelle tatsächlich nur leere Seiten präsentieren.

Landrat Schnur hatte im offiziellen Teil sprichwörtlich auch das „letzte Wort". Sein Fazit, dass das Heimatjahrbuch 2020 eine überaus geglückte Kreislektüre für Jung und Alt sei. Er selbst glaubt, alle Jahrbücher zu haben und verkündete stolz, dass es auch für das kommende Jahrbuch bereits ein neues Thema gibt.


Es ist da – das Heimatjahrbuch 2020; sozusagen druckfrisch! Mitte November präsentierte Landrat Manfred Schnur den „bunten Schatz der Heimat" im Sitzungssaal der Kreisverwaltung nun der Öffentlichkeit. Das Heimatjahrbuch ist zu einem Verkaufspreis von 7,50 € bei folgenden Verkaufsstellen zu erwerben:

  • Buchhandlung Layaa-Laulhé, Oberbachstr. 9, 56812 Cochem
  • Buchhandlung Walgenbach, Balduinplatz 3, 56759 Kaisersesch
  • Buchhandlung Lese-Ecke, Bahnhofstr. 32 a, 56766 Ulmen
  • Globus Handelshof, Buchabteilung, Fliehburgstr. 4, 56856 Zell-Barl
  • Tourist-Information Treis-Karden, St.-Castor-Str. 87, 56253 Treis-Karden
  • Treiser Kiosk, Am Marktplatz 2, 56823 Treis-Karden
  • Aral-Tankstelle, Moselstr. 6, 56823 Treis-Karden
  • Spar-Markt, Trierer Str. 50, 56826 Lutzerath
  • Lädchen am Center, Am Eichenhain 1, 56812 Cochem-Brauheck
  • Buchhandlung Reuffel, Cusanusstr. 26, 56068 Koblenz
  • Bungert GmbH, Friedrichstr. 59, 54516 Wittlich
  • Müller Buch & Büro, Bahnhofstr. 16, 56288 Kastellaun