Bund bewilligt über 3,3 Mio. Euro für die Breitbanderschließung der Gewerbegebiete im Landkreis Cochem-Zell


Kürzlich hat der Projektträger des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, ateneKOM, dem Landkreis Cochem-Zell die Zuwendungsbescheide für die Breitbanderschließung der Gewerbegebiete übersandt.


 

Insgesamt bewilligt der Bund dem Landkreis über 3,3 Mio. Euro an Fördermitteln, damit nun auch die Betriebe und Unternehmen in den Gewerbegebieten Zugang zur schnellen Datenautobahn haben.

Ende 2018 startete der Bund einen Sonderaufruf für die Breitbandversorgung von Industrie- und Gewerbegebieten. Für die unterversorgten Gewerbegebiete im Landkreis haben sich dadurch attraktive Fördermöglichkeiten ergeben. Im Rahmen des Sonderaufrufs wurde die sogenannte „Aufgreifschwelle", also die verfügbare Bandbreite, die unterschritten werden muss, deutlich erhöht, damit die Förderrichtlinien greifen.

Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden wurde bereits Anfang 2019 ein sogenanntes „Markterkundungsverfahren" durchgeführt und hierbei die Versorgungslage sowie die Ausbauabsichten in den Gewerbegebieten abgefragt. Auf dieser Grundlage wurde der Ausbaubedarf ermittelt. Die Gesamtkosten für die Breitbanderschließung der Gewerbegebiete aller Verbandsgemeinden im Kreis betragen rund 6,35 Mio. Euro.

Nachdem der Kreistag sowie Verbandsgemeinderäte mit ihrer Zustimmung den Grundstein gelegt haben, wurden die Förderanträge von der Kreisverwaltung gestellt. Mit der nun bewilligten Zuwendung von über 3,3 Mio. Euro übernimmt der Bund mehr als die Hälfte der voraussichtlichen Investitionskosten. 

Beim Land Rheinland-Pfalz wurde zudem die Aufstockung der Fördersumme beantragt, so dass der Landkreis und die Verbandsgemeinden lediglich noch 10 %der Kosten nach dem Solidarprinzip tragen müssen.

„Beim wichtigen Thema „Breitbandversorgung" wird deutlich, dass wir als kommunale Familie die besten Chancen haben, wenn Landkreis und Verbandsgemeinden an einem Strang ziehen. Ich möchte dem Bund danken, dass es uns möglich ist, die Breitbandinfrastruktur in unserem Kreis weiter zu verbessern und auszubauen", freut sich der Kreischef. 

„Starke Handwerksbetriebe sowie kleinere und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Damit diese Betriebe sich zukunftsfähig aufstellen und künftig an ihren Standorten schnelles Internet nutzen können, investieren wir über 6,3 Mio. Euro. Damit wollen wir unsere Infrastruktur weiter ausbauen und den heimischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, von der Digitalisierung zu profitieren. Corona hat uns gezeigt, dass Digitalisierung wichtig ist und noch an Bedeutung gewinnen wird", so Landrat Manfred Schnur weiter.  

Sobald die Förderzusage des Landes vorliegt, kann die europaweite Ausschreibung für die Breitbanderschließung der Gewerbegebiete erfolgen.


 

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