Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung von Brachen als ökologische Vorrangflächen (ÖVF)

Aufgrund der starken Trockenheit im Frühjahr und der damit verbundenen Futterknappheit wird
für das gesamte Land Rheinland-Pfalz
 folgendes bestimmt:  

 

Ab 16.07.2020 dürfen brachliegende Flächen (Nutzcode 062) durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken genutzt werden.

Hinweis:

Flächen mit Zwischenfrüchten-ÖVF/Untersaaten-ÖVF dürfen im Jahr der Antragstellung lediglich mit Schafen und Ziegen beweidet werden.
Eine Ausnahmeregelung, die eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung oder das Beweiden (mit Tieren) im Antragsjahr erlaubt, ist rechtlich nicht zulässig.

Die Beweidung von Flächen mit Winterzwischenfrüchten als Nachbau nach Leguminosen-ÖVF ist für Tiere, d. h. für Rinder, Pferde, etc. zulässig.
Eine Ausnahmeregelung, die eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung dieser Flächen erlaubt, ist rechtlich nicht zulässig.

Bei Zwischenfrüchten/Untersaaten, welche nicht als ÖVF angemeldet wurden, bzw. Winterzwischenfrüchten als Nachbau von Leguminosen - welche nicht als ÖVF angemeldet wurden - ist eine Beweidung oder Schnittnutzung zulässig.

Für Flächen, welche als für Honigpflanzen genutztes Land angemeldet wurden, ist ab 01. Oktober lediglich eine Beweidung mit Schafen und Ziegen zulässig.

Eine Ausnahmegenehmigung, die eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung dieser Flächen erlaubt, ist rechtlich nicht zulässig.

Eine Beweidung oder Schnittnutzung von Pufferstreifen / Feldrändern und Streifen von beihilfefähigen Hektarflächen an Waldrändern ist ab dem 01. Juli immer erlaubt.

 

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