Landesregierung fördert "Urkundenbuch Cochem-Zell"

 

Heimatforscher Alfons Friderichs aus Zell erhält für sein neues Buch „Geschichte/ Urkunden/ Regesten des Kreises Cochem-Zell" eine Landesförderung von 2.800,- Euro. Das teilte ihm über die Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion ADD in Trier, Dr. Josef Peter Mertes dem Autor mit.

Friderichs betrachtet dies als Anerkennung für sein Engagement um die Heimatgeschichte des Landkreises Cochem-Zell.

Viele Urkunden wurden bisher noch nicht zur Kenntnis genommen und daher auch nicht ausgewertet. Friderichs hat es sich zur Aufgabe gemacht diese zusammenzutragen. Für diese Publikation sammelte und erforschte er seit Jahrzehnten alle auffindbare und in Urkundenbüchern veröffentlichte Nahweise über die Städte, Gemeinden und auch frühere Orte im Kreis, Burgen, Klöster, Wallfahrtskirchen, Kapellen, Hospitäler, Mühlen, Weiler sowie Wüstungen. Das Buch umfasst ca. 900 Seiten und überspannt den Zeitraum vom 6. bis ins 19. Jahrhundert. Die Unkenntnis über den Bestand vieler Urkunden führt der Historiker unter anderem darauf zurück, dass die Hinweise in verschiedenen Archiven ruhen und meist noch in Sprachen wie Latein, Französisch oder Althochdeutsch geschrieben sind. Für die Nachforschungen und Überprüfungen analysierte Friderichs Dokumente im Institut für mittelalterliche Geschichte der Universität München, im Erzbischöflichen Diözesanmuseum in Köln, im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf, in allen Archiven in Koblenz und Trier und vielen anderen. Das Buch soll Ende des Jahres im Verlag Kliomedia in Trier erscheinen, der Umbruch ist bereits durchgeführt.